Am 19. November 2010 war es wieder soweit. Mit zwei großen LKW von den Firmen Haars Hermann GmbH & Co. KG aus Kollmar und Kühltrans Nord Grossmann GmbH aus Herzhorn fuhren wir morgens um 07:30 Uhr auf den Schulhof der Grundschule in Glückstadt und standen natürlich sofort im Mittelpunkt des Interesses aller Kinder.
Trotz schlechtem Wetters parkten wir die LKW und kennzeichneten mit Trasierband die TOTEN WINKEL vor und neben der Maschinen. In den folgenden 6 Schulstunden kamen alle 3. und 4. Klassen der Grund- und Förderschule einzelnd zu uns und wir konnten direkt “am Objekt” vorführen, dass eine ganze Schulklasse mit 25 Kindern im TOTEN WINKEL neben dem LKW “verschwindet”, jedes der Kinder konnte sich hiervon einzelnd vom Fahrersitz aus überzeugen. Insgesamt haben wir an diesem Tag 260 Kinder erreicht und hoffen, dass Sie sich bei den nächsten Begegnungen mit den Riesen der Straßen an diesen Tag erinnern und kein Kind mehr von einem LKW, Bus oder Transporter durch Unwissenheit über die Gefahren des TOTEN WINKEL verletzt oder getötet wird.

Zum Projekt Raus aus dem Toten Winkel:
Jährlich verunglücken Kinder tödlich im Straßenverkehr. Bei 4 von 6 Unfällen werden sie von rechts abbiegenden LKW überfahren. Diese Kinder befanden sich im Toten Winkel – die LKW Fahrer konnten sie NICHT sehen!

Dies haben wir als Mitglieder des Serviceclubs Round Table zum Anlass genommen, das Schulprojekt „Raus aus dem Toten Winkel“ zu initiieren und es deutschlandweit an Grundschulen bekannt zu machen.
Wir gestalten für die Schulen ehrenamtlich einen Projekttag, an dem wir auf dem Schulhof mit Hilfe zweier großer LKW die Gefahrensituation im Straßenverkehr für die Schüler nachstellen. Jeder Schüler nimmt auf dem Sitz eines LKW-Fahrers Platz und lernt dessen Perspektive aus dem Führerhaus kennen. Denn kein Kind ist aus der Sicht des Fahrers – trotz Spiegeln – zu sehen, obwohl sich in dem Moment eine gesamte Schulklasse im Toten Winkel des LKW befindet.

Ziel unseres Projektes ist es, Schüler für diese Gefahrensituation zu sensibilisieren und ihnen konkrete Tipps und Verhaltensweisen mit auf den Weg zu geben, um in Zukunft Unfälle zu vermeiden.

Nachdem wir an der Glückstädter Grund- und Förderschule schon im Jahre 2008 dieses Projekt erfolgreich durchgeführt haben, wollen wir es am 19. November 2010 für die ca. 250 Schüler der jetzigen 3. und 4. Klassen wiederholen. Wieder werden wir mit 2 LKW-Zugmaschinen auf dem Schulhof jedem einzelnen Schüler die eingeschränkte Sichtmöglichkeit gerade im rechten Bereich direkt neben dem LKW aufzeigen. Die hierfür verwendeten LKW werden und freundlichenweise von den Firmen Haars Hermann GmbH & Co. KG aus Kollmar und Kühltrans Nord Grossmann GmbH aus Herzhorn kostenfrei zur Verfügung gestellt.